TEXTE · ESSAYS · IDEEN
Lesen, was bleibt.
Essays über Freiheit, Bitcoin, Boden, Kultur und ein selbstbestimmtes Leben. Ohne Tageslärm, mit Raum für den eigenen Gedanken.
Oben findest du die vier neuesten Texte. Darunter folgen die drei neuesten jeder Rubrik, die oben noch nicht stehen.
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Zwei Mütter – Mr. Nobody Against Putin und die Frage nach dem Krieg
Vor ein paar Wochen habe ich über Wolgograd geschrieben und darüber, wie Schulen junge Männer einst auf den Krieg vorbereitet haben. Jetzt habe ich gesehen, wie das heute aussieht: Der oscarprämierte Dokumentarfilm „Mr. Nobody Against Putin“ zeigt, wie eine Grundschule im Ural auf Krieg umgestellt wird, gefilmt vom eigenen Schulvideografen. Ein Essay über zwei Mütter und die Frage, wie wachsam wir selbst sein sollten.

Die Notaufnahme des Ackers
Ohne synthetischen Stickstoff könnte die halbe Welt nicht ernährt werden. Doch was als lebensrettende Akutmedizin begann, bindet Höfe heute in kostspielige Abhängigkeiten. Eine Antwort auf Gerrit Kefersteins Fragen nach harten Zahlen, gelähmter Kreativität und dem wahren Ertrag lebendiger Böden.

Der Acker in unseren Händen
Anja über den nächsten Schritt nach der industriellen Landwirtschaft: lebendige Böden, echte Lebensmittel und eine Welt, die unsere Kinder mit Wohlwollen nährt.

Vom Dorfpunk zum Anarchokapitalisten
Mit vierzehn zog ich Bakunin aus dem Bibliotheksregal, Jahrzehnte später führte mich Bitcoin zu Mises und Rothbard. Dazwischen lag eine Frage, über die meine Punkfreunde nur gelacht haben: Wem gehört eigentlich die Druckerei meines Vaters?

Du brauchst meine Zustimmung nicht
1946 steht Karl Gorath erneut vor Gericht — vor demselben Richter, der ihn schon unter den Nazis verurteilt hatte. Ein Essay darüber, wie ein einziges Gesetz vier deutsche Staatsformen überlebte, und warum die eigentliche Frage nie „links oder rechts“ war, sondern: Wer darf überhaupt bestimmen, wie du lebst?

Braucht der Mensch den Krieg?
Wie konnten Menschen sich einst wegen des richtigen Gottes gegenseitig verfolgen? Und haben wir diese Mechanismen wirklich hinter uns gelassen, oder erleben wir sie nur unter neuem Namen – bei Corona, beim Klima, im Krieg? Ein Essay über Heraklit, Bastiat, Kittler und Bitcoin, der die unbequemste aller Fragen offen lässt: ob der Mensch den Krieg selbst braucht, oder nur das, was er sonst nie in gleicher Dichte erzeugt hat.

Die Brandmauer ist keine Friedensordnung
Ich verstehe es wirklich nicht: In jeder funktionierenden Beziehung redet man auch dann weiter, wenn man sich fundamental widerspricht. Nur in der Politik gilt das Gegenteil plötzlich als Haltung. Ein persönlicher Essay über die Brandmauer, echten Dialog und die Frage, wer eigentlich für den Frieden bezahlt, den Funktionäre miteinander aushandeln.

Die Bitcoin-Kaufmannsgilde – Wie vielleicht gerade eine neue Hanse entsteht
Was passiert, wenn Unternehmer beginnen, direkt miteinander in Bitcoin zu handeln?
Vielleicht entsteht gerade etwas, das wir aus der Geschichte gut kennen – ein Netzwerk freier Kaufleute.
Eine neue Hanse.

Angst, Geld und Wirklichkeit
Geld wirkt tiefer, als wir oft annehmen.
Es formt unser Verhältnis zu Zeit, Risiko und Verantwortung – und damit auch unsere innere Ordnung.
Dieser Text erkundet, warum Fiat-Geld Angst begünstigt, wie Bitcoin diesen Rahmen verschiebt und weshalb echte Freiheit weder ideologisch noch esoterisch ist, sondern eine Frage des Fundaments.

Die Krise ist schon da – sie wird nur noch nicht so genannt
Gold steigt, Bitcoin fällt – und doch erzählen beide dieselbe Geschichte.
Warum die Krise nicht erst kommt, sondern längst begonnen hat, und weshalb Vorbereitung heute weniger mit Panik als mit Orientierung zu tun hat.

KI lernt man wie ein Handwerk
Die Druckerei meiner Eltern warb mit dem Satz „Wir drucken alles außer Geld“. Ich habe dort erlebt, wie der Desktop-Publishing-Umbruch ein ganzes Handwerk verängstigt hat, und höre heute bei der KI fast wörtlich dieselben Sätze. Ein Essay über Meinungen ohne Erfahrung und über ein Werkzeug, das man lernen muss wie jedes andere.

Was mit dem Hof stirbt
Ein Bauer in den Pyrenäen, Ende vierzig, der nur Katalanisch spricht und dem nichts fehlt. Nach sechs Jahren auf Höfen quer durch Europa zieht sich eine Beobachtung durch alles, was wir gesehen haben: Wo standardisiert wird, verarmt etwas, der Boden, das Essen, die Sprache. Ein Essay darüber, warum die bäuerlichen Familienbetriebe die Hüter dieser Vielfalt sind und was Bitcoin damit zu tun hat.

Was ist eigentlich Lebendigkeit?
Eine Dorfkäserei meldet Insolvenz an. Für uns steht dahinter eine größere Frage: Was ist eigentlich Lebendigkeit? Über lebendige Böden, gutes Lebensmittelhandwerk und eine Bürokratie, die Sicherheit verwaltet – während Menschen, Können und Eigenständigkeit unter Druck geraten.

Die Guten
Ein NS-Wort, zwei politische Richtungen: Warum sich beide Seiten für die Guten halten – und weshalb die eigene Gewissheit gefährlich werden kann.

Die Liebe höret nimmer auf
Über einem Weinberg bei Stuttgart steht seit zweihundert Jahren der Satz, dass die Liebe niemals aufhört – geschrieben für eine russische Zarentochter, die einen württembergischen König heiratete. Ein persönlicher Essay über Katharina Pawlowna, Dostojewski, das Jesusgebet, Wolgograd und die Frage, wer eigentlich bestimmen darf, wer unser Feind ist.

Der Hohepriester und sein Solarpark
Der Mann, der uns Fake News erklärt, retweetet ungeprüften Unsinn — und löscht ihn still wieder.
Die Methodik der Studie, die er dafür geteilt hat, ist noch lustiger.

Der Säugling kennt kein Gestern
Nach dem versiegelten Beginn fragt Anja, was eigentlich knapp ist, wenn ein Kind auf die Welt kommt. Ihre Antwort führt vom Weinen, das bleiben darf, über die Nacht im Familienbett zu einer Vergebung, die man vor allem sich selbst schuldet.

Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe
Mit neunzehn habe ich ein Buch über Erleuchtung gelesen und kein Wort verstanden. Dreißig Jahre, eine Lebenskrise und zwei weitere Lehrer später weiß ich, dass die meisten meiner Kämpfe im eigenen Kopf stattfanden, und warum ausgerechnet „Ein Kurs in Wundern“ mir gezeigt hat, wie man die Opferrolle ablegt, auch als Unternehmer und mitten im Mangel.

Der versiegelte Beginn: Wie eine Kultur verlernt, wer sie ist
Eine Kultur zeigt sich auch am Wickeltisch. Anja stellt die Einwegwindel infrage und verbindet ihre Erfahrungen als Mutter mit einer größeren Frage: Wie können Körpergefühl, Selbstbestimmung und moderne Säuglingspflege zusammenfinden? Ein persönlicher Essay – und ein Aufruf an mutige Unternehmer.
IMMER WIEDER GELESEN
Alltime Classics
Die sechs meistaufgerufenen Lesetexte – über den gesamten bisher erfassten Zeitraum.
Was mit dem Hof stirbt
Ein Bauer in den Pyrenäen, Ende vierzig, der nur Katalanisch spricht und dem nichts fehlt. Nach sechs Jahren auf Höfen quer durch Europa zieht sich eine Beobachtung durch ...Lesen ↗Der Boden läuft weg
Braunes Wasser nach dem Starkregen. Schlamm auf der Straße. Und niemand redet darüber. Bodenerosion ist kein fernes Tropenproblem und kein abstraktes Klimathema – sie passiert direkt vor unserer Haustür ...Lesen ↗Wie könnte eine Gesellschaft ohne Staat aussehen? Ein Aufruf zur Praxis
In unserer Blog-Reihe haben wir bereits über die Grundprinzipien des Libertarismus gesprochen: Freiheit, Verantwortung, Dezentralisierung und die transformative Kraft von Bitcoin. Diese Ideen bieten eine klare Vision für ...Lesen ↗Was ist Libertarismus? Eine Einführung für die Generation Bitcoin
Willkommen zu unserer neuen Blog-Reihe: „Libertarismus leicht erklärt – Freiheit für die Generation Bitcoin“! In einer Welt, die immer komplexer und vernetzter wird, suchen viele Menschen nach Antworten ...Lesen ↗Wer hier wen unterwandert – Wie mit Antifa-Rhetorik die Deutungshoheit über die Landwirtschaft zurückerobert werden soll
Sie nennen es Fortbildung. Wir nennen es ideologische Rückeroberung. Die Bildungsrebellinnen wollen mit staatlicher Förderung und Antifa-Rhetorik die Deutungshoheit über ländliche Räume und Landwirtschaft gewinnen – und wir ...Lesen ↗Klimaneutralität ins Grundgesetz: Der endgültige Todesstoß für Deutschland
Deutschland steuert auf den wirtschaftlichen Totalschaden zu! Mit der Klimaneutralität im Grundgesetz wird jede Regierung zur Geisel grüner Gerichte – Investitionen scheitern, Autofahren wird Luxus, und Wohnhäuser werden ...Lesen ↗





