Manche Sätze bleiben hängen.
„Für mich ist Impfung mittlerweile russisches Roulette, wo nur eine Kammer leer ist.“
Kein Politiker hat das gesagt.
Kein Influencer.
Kein Telegram-Kanal.
Sondern ein Bio-Landwirt, der seit über 25 Jahren mit Tierimpfungen arbeitet.
In der neuen Folge von „Raus hier!“ spricht Aukse mit Hans Spitzl über seine Erfahrungen aus der landwirtschaftlichen Praxis – und über Fragen, die er sich heute stellt, nachdem er ein Vierteljahrhundert mit Impfprogrammen gearbeitet hat.
Erfahrung statt Schlagzeile
Hans Spitzl ist kein Aktivist.
Er ist Praktiker.
Über Jahrzehnte hat er Tiere geimpft – so wie es vorgesehen war. Doch mit der Zeit beobachtete er Dinge, die ihn stutzig machten.
Er berichtet von:
markierten Impfstoffen, die bei ungeimpften Beständen nachweisbar waren
positiven Testergebnissen bei Nachkommen
wirtschaftlichen Schäden im sechsstelligen Bereich
und der Frage, wie Infektionen, Impfungen und Testverfahren tatsächlich zusammenhängen
Das sind keine Talkshow-Thesen.
Das sind betriebliche Erfahrungen.
Und sie führten bei ihm zu einem Umdenken.
Gesundheit, Bio und Verantwortung
Interessant ist auch sein Weg in die ökologische Landwirtschaft.
Mit der Umstellung auf Bio, so sagt er, wurden seine Tiere insgesamt gesünder. Der Tierarzt wurde seltener gebraucht. Immunsysteme stabilisierten sich.
Das wirft eine unbequeme Frage auf:
Was ist der bessere Weg – kontinuierliche Intervention oder Stärkung der natürlichen Widerstandskraft?
Diese Frage ist nicht nur landwirtschaftlich.
Sie ist gesellschaftlich.
Vertrauen oder Kontrolle?
Ein weiterer Punkt im Gespräch betrifft Transparenz.
Was steht in Packungsbeilagen?
Was wissen Landwirte tatsächlich?
Wie wird getestet?
Und wie eindeutig sind die Ergebnisse?
Hans betont, dass er nicht grundsätzlich gegen alles ist.
Aber er will verstehen, was er in seine Tiere einbringt.
Und genau hier wird das Gespräch philosophisch.
Denn am Ende geht es nicht nur um Impfungen.
Es geht um Verantwortung.
Freiheit heißt: selbst denken
Bei Hochkultur geht es nie um einfache Feindbilder.
Es geht um Mündigkeit.
Diese Folge ist kein medizinischer Ratgeber.
Keine Anleitung.
Keine Parole.
Sie ist ein Erfahrungsbericht.
Ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die sich fragen:
Wie viel Vertrauen ist gesund?
Wo beginnt Eigenverantwortung?
Und was bedeutet es, Entscheidungen zu treffen, wenn viel auf dem Spiel steht?
Warum wir solche Gespräche führen
Weil offene Fragen keine Gefahr sind.
Weil Diskussion keine Bedrohung ist.
Und weil eine freie Gesellschaft es aushalten muss, wenn jemand nach 25 Jahren Praxis zu einer unbequemen Einschätzung kommt.
Man kann ihm zustimmen.
Man kann widersprechen.
Aber man sollte zuhören.
🎧 Die komplette Folge „Raus hier!“ mit Hans Spitzl findest du hier:


