Carnivore, neue US-Ernährungspyramide und der Mut, dem eigenen Körper zu vertrauen
Die Zeichen stehen auf Zeitenwende. Nicht in der Politik – sondern auf dem Teller.
Vor wenigen Tagen hat die US-Regierung eine neue Ernährungspyramide vorgestellt. Und sie ist das genaue Gegenteil dessen, womit Generationen aufgewachsen sind: weniger Zucker, weniger Industrie, weniger Saatenöle. Stattdessen lautet die neue Devise:
Eat real food.
Echtes Essen.
Unverarbeitet.
Nährstoffreich.
Körpernah.
Was noch vor wenigen Jahren als „gefährlich“, „rückständig“ oder „unwissenschaftlich“ galt, wird plötzlich offiziell rehabilitiert: Fleisch, Fett, tierische Produkte.
Doch reicht das?
In der aktuellen Folge des Hochkultur-Podcasts Raus hier! spricht Aukse mit Andrea Simoneit, Gründerin von carnitarier.eu – und geht genau dieser Frage nach.
Wenn sogar Regierungen umdenken
Die neue US-Ernährungspyramide ist mehr als ein Update. Sie ist ein stilles Eingeständnis:
👉 Die alten Dogmen haben nicht funktioniert.
👉 Low-Fat, Kalorienzählen und Getreidebasen haben Menschen nicht gesünder gemacht.
👉 Chronische Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes und Autoimmunprobleme explodieren.
„Eat real food“ klingt harmlos. Aber es ist ein Frontalangriff auf Jahrzehnte Ernährungsideologie.
Andrea Simoneit begrüßt diesen Schritt – sagt aber auch klar: Das ist erst der Anfang.
Carnivore: ein Schritt weiter – ohne Dogma
Andrea lebt seit über sieben Jahren carnivor. Nicht aus Ideologie. Nicht aus Trotz. Sondern, weil ihr Körper ihr sehr deutlich gezeigt hat, was ihm guttut.
Im Gespräch wird schnell klar: Carnivore ist kein neues Glaubenssystem. Es ist ein radikaler Perspektivwechsel.
Nicht mehr fragen: „Was sagt die Ernährungspyramide?“
Sondern: „Was sagt mein Körper?“
Für viele Menschen bedeutet das:
weniger Verdauungsstress
stabile Energie
keine Blähungen
keine Heißhungerattacken
bessere hormonelle Balance
Und vor allem: mentale Klarheit.
Fleisch, Fett und die große Cholesterin-Lüge
Ein zentrales Thema der Folge ist die jahrzehntelange Angst vor Fett und Cholesterin.
Andrea erklärt ruhig, sachlich und ohne Polemik:
warum tierische Fette essenziell sind
warum Cholesterin kein Feind, sondern Baustoff ist
warum viele Ernährungsempfehlungen nicht physiologisch, sondern politisch motiviert waren
Die neue US-Pyramide bestätigt indirekt genau das: Die pauschale Verteufelung von Fleisch und Fett war ein Irrweg.
Ernährung, Ethik und Verantwortung
Ein Punkt, der das Gespräch besonders macht, ist die Tiefe der ethischen Betrachtung.
Denn Carnivore bedeutet nicht: „Mir egal, woher mein Fleisch kommt.“
Im Gegenteil.
Andrea spricht ausführlich über:
Weidehaltung
Direktvermarktung
regionale Bauern
den Zusammenhang von Bodenfruchtbarkeit, Tiergesundheit und Menschengesundheit
Eine Kuh, die artgerecht lebt, kann über ein Jahr hinweg viele Menschen ernähren. Industriell erzeugtes Gemüse, tausende Kilometer transportiert, nährt oft vor allem eines: ein schlechtes Gewissen – aber nicht den Körper.
Freiheit beginnt nicht im Kopf – sondern im Körper
Hochkultur ist keine Ernährungsbewegung.
Aber Hochkultur stellt immer dieselbe Frage: Wo beginnt Freiheit wirklich?
Diese Folge gibt eine klare Antwort: Nicht in Verboten. Nicht in staatlichen Empfehlungen. Nicht in Ideologien.
Sondern dort, wo Menschen wieder lernen, ihrem eigenen Körper zu vertrauen.
Die neue US-Ernährungspyramide ist ein Signal. Carnivore ist eine mögliche Konsequenz. Aber der eigentliche Kern ist ein anderer:
👉 Eigenverantwortung.
👉 Körperintelligenz.
👉 Freiheit jenseits von Dogmen.
Fazit: Eat real food – denk selbst
Diese Podcastfolge ist keine Anleitung. Sie ist keine Mission. Und sie will niemanden bekehren.
Sie ist eine Einladung.
Zum Zuhören.
Zum Hinterfragen.
Zum Ausprobieren.
Denn wenn sogar Regierungen beginnen umzudenken, wird klar: Die Wahrheit war nie verschwunden. Sie wurde nur überdeckt.
🎧 Zur Podcastfolge:
Raus hier! – Hochkultur Podcast mit Andrea Simoneit
🔗 Andrea Simoneit:


