Es liegt etwas in der Luft. Ein unterschwelliger Druck, eine wachsende Unruhe. Die Stimmen werden lauter, die Botschaften eindringlicher. Schlagzeilen malen düstere Szenarien, Politiker sprechen von „historischer Verantwortung“, Experten warnen vor „unvermeidlichen Opfern“. Wer sich umschaut, sieht überall dieselben Muster: Angst, Appelle, moralische Erpressung.
Kommt dir das bekannt vor?
Vor fünf Jahren begann es genauso. Damals war es das Virus, heute ist es der Krieg. Damals gab es Lockdowns, Kontaktverbote, Ausgrenzung – heute gibt es Mobilmachung, Kriegsrhetorik und Wehrpflicht-Debatten. Damals wurde die Spritze zum Prüfstein für Gehorsam, heute ist es die Bereitschaft, für „die gute Sache“ in den Kampf zu ziehen.
Das Muster ist alt. Und doch fallen immer wieder viele darauf herein.
Die große Erzählung – und wer sie schreibt
Jede Zeit hat ihre große Erzählung. Sie wird nicht von den Menschen geschrieben, sondern von jenen, die über Narrative herrschen. Sie erzählen uns, was „alternativlos“ sei, woran wir glauben müssen, wen wir fürchten sollen.
Beim Virus war es die Geschichte von der „Solidarität“. Dass man sich selbst aufgeben müsse, um andere zu schützen. Wer sich nicht impfen ließ, war egoistisch, verantwortungslos, ein Feind der Gesellschaft. Jetzt wird uns eine neue Geschichte erzählt – die vom „Kampf für die Freiheit“. Wer nicht bereit ist, sich einzureihen, ist ein Verräter, ein Feigling, einer, der „auf der falschen Seite der Geschichte“ steht.
Doch wer entscheidet das? Wer schreibt diese Erzählung, und wem nützt sie?
Wähle deine eigene Geschichte
Wer das Muster einmal erkannt hat, wird nie wieder darauf hereinfallen.
Angst ist das mächtigste Werkzeug der Herrschenden. Doch sie funktioniert nur, wenn wir mitspielen. Die Wahrheit ist: Krieg betrifft nur diejenigen, die ihn mitmachen. So wie die Impfpflicht nur diejenigen traf, die sich fügen ließen.
Niemand kann dich zwingen, Teil dieser Erzählung zu sein. Du hast immer eine Wahl.
Die Frage ist: Spielst du mit? Oder gehst du deinen eigenen Weg?
Wir haben uns entschieden. Wir spielen nicht mit.