Ein Geniestreich mit Ansage
Hut ab! Wirklich, man muss es Friedrich Merz lassen: Was für ein meisterhafter Spielzug! In einer politischen Landschaft voller Stümper und Dilettanten hat er geliefert. Gnadenlos effizient, eiskalt durchgezogen, perfekt getimt. Wenn Politik ein Schachspiel wäre, dann hat Merz gerade einen brillanten Mattzug gesetzt – und die meisten haben es nicht einmal gemerkt.
Lange galt er als der ewige Zweite, der Mann, der immer knapp am großen Wurf vorbeischrammte. Erst von Merkel ausgebremst, dann von Laschet zur Seite gedrängt, aber jetzt – jetzt hat er sich sein Erbe gesichert. Und nicht etwa als Kanzler, nein, das wäre viel zu plump gewesen. Er hat es geschafft, sein eigentliches Ziel bereits vor der Wahl zu vollenden. Ein Schachmeister zieht nicht erst, wenn die Zuschauer es erwarten, sondern genau dann, wenn niemand damit rechnet.
Die Schuldenbremse fällt – BlackRock applaudiert
Und was war sein großer Coup? Nun, die Schuldenbremse ist gefallen. Weg. Geschichte. Das letzte Überbleibsel einer finanzpolitischen Vernunft, das noch aus den Zeiten Ludwig Erhards herübergeweht war, ist nun offiziell entsorgt. Und wer profitiert davon? Richtig. Die großen Finanzhäuser. BlackRock, Vanguard, all die üblichen Verdächtigen, die auf dem globalen Parkett das Geld verteilen und entscheiden, welche Nation künftig als zahlungsfähig gilt und welche nicht.
Merz wusste natürlich genau, dass er mit einer offenen Kampfansage niemals an die Macht gekommen wäre. Also spielte er das Spiel, wie es gespielt werden muss. Er stellte sich als der eiserne Verfechter der Schuldenbremse dar, versprach Stabilität, kritisierte die linksgrüne Schuldenpolitik der Ampel mit Nachdruck. Ein Mann der Ordnung! Einer, der aufräumt! Der den Soli abschafft und die Leistung wieder belohnt! Die Deutschen liebten es. Endlich mal wieder ein Politiker mit Rückgrat!
Aber das war natürlich alles nur Theater. Politische Maskerade vom Feinsten. Die Wahrheit war: Friedrich Merz hatte eine Mission. Und die lautete nicht „Deutschland retten“, sondern „Deutschland beleihen“.
Die neuen Schulden – und wer sie kontrolliert
Nun fluten also neue deutsche Staatsanleihen den Markt. Gigantische Summen werden aufgenommen, neue Schulden, endlose Verbindlichkeiten. Und wer kauft das alles? Na, wer wohl? Die Finanzgiganten, die von solchen Schuldenorgien leben. Denn eines darf man nie vergessen: Schulden sind nicht einfach nur Schulden. Schulden sind Macht. Wer die Schulden eines Landes hält, der hält die Fäden in der Hand. Und Deutschland hat sich gerade freiwillig ans Gängelband gehängt.
Und jetzt? Jetzt wird es teuer. Denn Schulden müssen finanziert werden. Das bedeutet höhere Zinsen. Und höhere Zinsen bedeuten steigende Kosten für Immobilienkredite. Wer ein Haus bauen will, wird es sich zweimal überlegen. Wer eine Wohnung kaufen wollte, wird plötzlich feststellen, dass die monatliche Rate nicht mehr finanzierbar ist. Der Markt wird einbrechen. Und wenn weniger gebaut wird, steigen natürlich die Mieten. Gleichzeitig aber wird der Staat versuchen, das zu kaschieren, indem er selbst massenhaft Bauaufträge vergibt. Mit welchem Geld? Mit dem, das er sich gerade geliehen hat.
Der falsche Boom: Geld ohne Wertschöpfung
Klingt erstmal nach einer Konjunkturspritze, oder? Wenn all diese neuen Schulden wenigstens in produktive Bereiche fließen würden, könnte man ja sagen: Gut, vielleicht entsteht hier ein neues Wirtschaftswunder. Aber das wird nicht passieren. Denn der deutsche Staat ist heute kein Wirtschaftsmotor mehr, er ist ein gigantischer Moloch, ein bürokratisches Ungetüm, das mehr mit sich selbst beschäftigt ist als mit echter Wertschöpfung. Ein Großteil der aufgenommenen Schulden wird nicht in produktive Projekte fließen, sondern im Verwaltungsapparat versickern, in NGOs, in Beamtenpensionen, in ideologische Prestigeprojekte, die nichts mit realer wirtschaftlicher Entwicklung zu tun haben.
Und damit kommt der nächste Domino-Stein ins Fallen. Denn wenn Schulden nicht zu Wohlstand führen, sondern nur die Kaufkraft schwächen, dann passiert genau das, was immer passiert: Die Währung verliert an Wert. Der Euro wird weiter an Kaufkraft einbüßen, langsam, aber sicher. Was sich heute noch halbwegs stabil anfühlt, wird in ein paar Jahren ein Schockmoment sein, wenn man feststellt, dass man für sein Geld immer weniger bekommt.
Industrie auf der Flucht – Deutschland im Abstieg
Parallel dazu wird die Industrie weiter abwandern. Denn hohe Zinsen plus eine ineffiziente Bürokratie plus steigende Steuern sind eine tödliche Mischung für produktive Unternehmen. Die ersten Firmen haben längst die Reißleine gezogen, verlagern ihre Werke ins Ausland, investieren nicht mehr in Deutschland. Und das ist nicht nur eine Frage von wirtschaftlichen Zahlen, sondern eine von Machtverhältnissen. Ein Land, das seine industrielle Basis verliert, verliert auch seinen Einfluss.
Und so stehen wir vor der absehbaren Entwicklung: Eine immer teurere Verschuldung, eine kollabierende Immobilienbranche, eine flüchtende Industrie und eine Regierung, die diese Entwicklungen nicht aufhalten kann, weil sie selbst der größte Kostentreiber ist. Das Ende vom Lied? Deutschland wird ärmer. Die Kaufkraft wird schrumpfen, der Wohlstand wird sich auflösen, während die Schulden weiter wachsen.
Bitcoin oder Untergang?
Und wer hält am Ende die Fäden in der Hand? Genau die, die das Spiel von Anfang an gespielt haben. BlackRock und Co. Die globalen Vermögensverwalter, die mit jeder neuen Schuldenaufnahme ein Stück mehr von der deutschen Wirtschaft und ihrer Zukunft in den Taschen haben.
Der einzige Ausweg aus diesem Sog ist, sich dem alten Spiel der Fiat-Währungen zu entziehen. Bitcoin steht schon bereit, als rettender Anker in einem System, das sich selbst zerlegt. Denn eins ist klar: Alles, was auf Schulden basiert, wird irgendwann ins Bodenlose fallen. Der Euro, die Immobilienpreise, die Kaufkraft der Bürger. Gegen Bitcoin wird all das gegen null gehen.
Friedrich Merz hat seinen Auftrag erfüllt. Perfekt gespielt, sauber durchgezogen. Deutschland ist verkauft. Die Frage ist nur: Willst du dich mitverkaufen lassen – oder steigst du aus dem Spiel aus?