Moralische Boykotte gegen US-Produkte sollen Trump stoppen? Warum das naiv ist, worin der wahre Feind der Kultur liegt – und was stattdessen wirklich wirkt: Exit statt Empörung.

Kauf dich rein, Baby!

Warum moralische Boykotte das neue Fast-Food der deutschen Seele sind
Podcast Raus hier! How to Hochkultur, Libertarismus, Bitcoin, regenerative Landwirtschaft

Raus hier! – Der Exit-Podcast von How to HOCHKULTUR

Letzter Halt: LinkedIn. Irgendwo zwischen Employer Branding und Purpose-Wellness postet eine deutscher Bildungsbürger*in empört:

„Ich werde jetzt amerikanische Produkte boykottieren. Wegen Trump. Aus Verantwortung. Für die Kultur. Weil Museen.“

Starker Einstieg. Gefühl trifft Gesinnung. Dazu eine Liste, so akribisch wie ein GEZ-Kontrollheft: iPhones, Coca-Cola, Netflix, Starbucks, Tesla, PayPal, Hershey’s. Alles weg. Fast so, als hätte man das eigene Leben mal kurz nach Herkunft sortiert – und dann den halben Alltag gecancelt. „Ich weiß, das wird nicht bequem“, schreibt die Person noch.
Nein. Aber dafür maximal wirkungslos.

Willkommen in der Moral-Economy™

Der moderne Boykott ist kein Aufstand, sondern Lifestyle.
Ein Gefühl von Widerstand, ohne etwas aufzugeben. Ein symbolischer Kampf – aber nur in Bereichen, in denen es Alternativen bei Rewe gibt. Für alles andere: sorry, geht halt nicht. LinkedIn bleibt. Das iPhone auch. Aber hey – man fühlt sich besser.

Dabei ist die Logik absurd:

  • Ein Unternehmen produziert ein gutes Produkt.
  • Es kommt aus den USA.
  • In den USA wird gerade etwas gemacht, was man „autoritäre Kulturpolitik“ nennt.
  • Also boykottieren wir das Produkt.


Warum? Weil’s einfacher ist, Hafermilch von Alnatura zu kaufen als sich mit der Realität auseinanderzusetzen:
Dass Kultur nicht durch Konzerne bedroht wird – sondern durch Staaten.

Zensur ist nicht privat – sie ist staatlich.

Die Empörung über staatlich motivierte Kulturzensur in den USA ist richtig.
Aber die Lösung ist nicht der Konsumverzicht – sondern die konsequente Trennung von Staat und Kultur.
So wie Kirche und Staat. Oder Staat und dein verdammtes Bankkonto.

Denn:

  • Wer staatliche Museen finanziert, bekommt staatlich gefilterte Ausstellungen.
  • Wer Kultur mit Steuergeld subventioniert, bekommt Subventionskultur.
  • Und wer glaubt, Kultur brauche „liberale Kulturpolitik“, hat leider schon verloren.

Die Cancel-Culture war doch euer Baby?

Wo wart ihr eigentlich, als in Deutschland Theaterstücke abgesetzt, Redner ausgeladen, Wissenschaftler diffamiert wurden?
Als Künstler ihre Förderungen verloren, weil sie den falschen Tweet geliked haben?
Als Plattformen wie X (früher Twitter) wegen Hassrede zensiert wurden – während die ARD noch schnell eine Talkrunde dazu gemacht hat?

Ach ja: Da wart ihr die mit der Regenbogenfahne und dem „Haltung zeigen“-Hashtag.
Da war Zensur gut. Weil sie von den Richtigen kam.
Da war die Säuberung noch ein Empowerment.

Das Problem ist nicht Trump.

Es ist eure Liebe zum Staat.

Ihr regt euch über autoritäre Kulturpolitik in den USA auf – aber verteidigt hier eine Kulturpolitik, die genauso staatlich gelenkt ist.
Ihr boykottiert Netflix, aber nicht das ZDF.
Ihr misstraut Elon Musk, aber nicht Volker Wissing.
Ihr habt keine Angst vor Macht – nur vor der falschen Farbe.

Was wäre, wenn ihr wirklich etwas ändern wollt?

Nicht konsumieren oder boykottieren – sondern exiten:

  • Verlasst staatliche Strukturen. Keine Fördergelder. Keine Kulturämter. Keine Zwangsgebühren.
  • Schafft neue Plattformen. Dezentral. Peer-to-peer. Ohne Erlaubnis.
  • Setzt auf Bitcoin statt Visa. Und auf Wert statt Moral-Branding.
  • Vertraut dem Markt – nicht dem Ministerium.


Kurz gesagt: Fangt an, euch wie freie Menschen zu verhalten. Nicht wie moralisierende Konsumenten.

Fazit:

Was da in den USA passiert, ist übel. Keine Frage.
Aber wenn eure Antwort darauf ist, Oreo-Kekse zu canceln, während ihr staatliche Medien abfeiert, dann seid ihr nicht die Lösung – sondern Teil des Problems.

Denn:
Nicht der Kapitalismus führt zu Faschismus.
Sondern die Vorstellung, man könne Kultur durch Politik retten.

Wenn du bis hierhin gelesen hast, ist die Chance groß, dass du eh längst nicht mehr ARD und ZDF guckst – sondern frei denken willst.
Dann komm vorbei: hochkultur.org
Denn wir machen keine Boykotte.
Wir machen Realität.

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