Es beginnt ganz harmlos. Ein paar Menschen tun sich zusammen, um gemeinsam zu leben. Sie stellen Regeln auf, um ein gutes Miteinander zu ermöglichen. Und anfangs funktioniert das auch ganz gut. Doch je mehr Menschen dazukommen, desto komplizierter wird es. Jeder hat andere Vorstellungen, andere Bedürfnisse, andere Grenzen. Also braucht es mehr Regeln. Und je mehr Regeln es gibt, desto mehr braucht es jemanden, der diese Regeln überwacht. Die Geburtsstunde des Beamten.
Der exponentielle Irrsinn der Bürokratie
Ein Beamter reicht nicht. Irgendjemand muss schließlich den Beamten kontrollieren. Und wer kontrolliert die Kontrolleure? Richtig: Weitere Beamte. So geht es weiter. Aus einem werden zwei. Aus zwei vier. Aus vier acht. Und so wächst sie heran, die Bürokratie – wie ein Krebsgeschwür, das sich immer weiter teilt. Irgendwann ist die Struktur so komplex, dass sie sich nur noch mit sich selbst beschäftigt. Regeln für Regeln. Formulare für Formulare. Zuständigkeiten, die niemand mehr versteht. Ein Staatsapparat, der seine eigene Existenz rechtfertigt, indem er Probleme schafft, die es ohne ihn nie gegeben hätte.
Je größer die Gemeinschaft, desto größer der Staat
Das Problem ist strukturell. Es liegt nicht an den „falschen Leuten“ im Amt. Es liegt daran, dass große Gemeinschaften zwangsläufig zu immer mehr Regeln und Kontrolle führen. Und damit zu immer mehr Staat. Die Idee vom „Minimalstaat“ ist ein Mythos. Denn sobald eine Gemeinschaft eine gewisse Größe überschreitet, beginnt die Kette von vorn. Der Staat bläht sich wieder auf, weil er es muss. Weil komplexe Systeme Kontrolle brauchen. Und Kontrolle Kontrolleure braucht.
Die Lösung: Kleinheit. Dezentralität. Unternehmertum.
Wenn wir also weniger Bürokratie wollen, müssen wir weniger Staat wollen. Und wenn wir gar keine Bürokratie wollen – dann brauchen wir auch keinen Staat. Die einzige Alternative ist radikale Dezentralität. Ganz kleine, überschaubare Einheiten, in denen jeder jeden kennt. Die funktionieren wie ein gutes Unternehmen: klar, effizient, verantwortungsvoll. Kein Großkonzern. Kein Zentralkomitee. Sondern kleine, lebendige Einheiten, die sich durch Freiwilligkeit, Vertrauen und unternehmerische Eigenverantwortung organisieren.
Nicht alle wollen das – und das ist okay
Wirkliche Freiheit bedeutet: Jeder darf das leben, was er will – solange er damit niemandem schadet. Es wird immer Menschen geben, die gerne im Staat leben. Die es gut finden, wenn es Beamte gibt, die ihnen sagen, was sie zu tun haben. Die sich sicher fühlen in der Umarmung der Bürokratie. Auch das ist okay. Auch das ist Freiheit. Sie dürfen ihren Staat leben. Aber sie dürfen ihn niemand anderem aufzwingen. Genau wie wir niemandem unsere Staatslosigkeit aufzwingen wollen.
Eine Welt voller freier Privatstädte
Die Zukunft liegt nicht in einem neuen großen System. Sie liegt in ganz vielen kleinen. In freien Gemeinschaften, in Privatstädten, in Netzwerken von Menschen, die sich freiwillig zusammentun. Jeder nach seiner Façon. Wer einen Staat will, soll einen Staat haben. Wer ohne leben will, lebt ohne. Jeder wie er will – solange er niemanden einschränkt. Das ist echte Freiheit.
Der Staat hat keinen Anreiz, dir zu dienen
In der freien Marktwirtschaft funktioniert alles ganz einfach: Du bietest etwas an, das andere wirklich brauchen – und wirst dafür freiwillig bezahlt. Du hast Anreiz, gut zu sein. Schnell zu sein. Ehrlich zu sein. Im Staat funktioniert es genau umgekehrt: Er wird bezahlt, egal was er tut. Oder ob er überhaupt etwas tut. Der Staat braucht keine Kunden, er braucht nur deine Steuern. Und wenn du nicht zahlst, kommt die Gewalt. Das ist keine Dienstleistung – das ist Erpressung.
Der freie Markt funktioniert – weil er freiwillig ist
Der freie Markt ist das Gegenteil von Zwang. Er basiert auf Bedürfnissen. Auf Lösungen. Auf Innovation. Wer ein Problem erkennt und eine gute Lösung anbietet, bekommt Anerkennung – und wird erfolgreich. Andere ziehen nach, machen es besser, günstiger, schneller. So entsteht echter Fortschritt. Nicht durch Ausschüsse, nicht durch Förderprogramme. Sondern durch echten Wettbewerb und menschliche Kreativität.
Bitcoin: Die ultimative Waffe gegen Zwang
Und heute haben wir endlich das Werkzeug, um uns dem Zugriff des Staates zu entziehen: Bitcoin. Kein Staat kann es kontrollieren. Kein Beamter kann es beschlagnahmen. Kein Politiker kann es entwerten. Mit Bitcoin können wir freiwillige Gesellschaften aufbauen, die wirklich unabhängig sind. Wir können wieder sagen: Das ist mein Geld. Und ich gebe es nur für das aus, was ich wirklich will.
Die große Vision: Koexistenz statt Herrschaft
Es gibt nicht die eine Wahrheit. Es gibt viele. Und sie dürfen nebeneinander bestehen – solange niemand dem anderen seine Wahrheit aufzwingt. Eine Welt voller Vielfalt. Voller Ideen. Voller Lebensformen. Das ist das Ziel. Und der Weg dorthin ist klar: Rückbau der Großsysteme. Aufbau kleiner, freier, freiwilliger Gemeinschaften. Und die Trennung von Staat und Geld – ein für alle Mal.